Die Bedeutung der Biene …

»Ein starkes Bienenvolk mit ca. 50.000 Arbeiterinnen«

  • Ein Bienenvolk sammelt pro Tag bei gutem Angebot 3–5 Kilo Nektar
  • Die durchschnittliche Ernte beträgt etwa 12–15 Kilo Honig
  • Gute Jahresernten können ausnahmsweise bis zu 75 Kilo Honig betragen
  • Der Bedarf an Winterfutter liegt für ein normales Bienenvolk bei etwa 12–14 Kilo Honig
  • Zur Energieversorgung braucht ein Volk jährlich 70–80 Kilo Honig
  • Zur Eiweißversorgung braucht ein Volk jährlich 25–30 Kilo Pollen
  • Der Bedarf an Winterfutter liegt für ein normales Bienenvolk bei etwa 12–14 Kilo Honig

In den gemäßigten Breiten sind Bienen die wichtigsten Bestäuber von Pflanzenblüten. Rund 80 Prozent aller Pflanzen sind auf eine Fremdbestäubung angewiesen und davon werden wiederum ca. 80 Prozent durch Honigbienen bestäubt. Außerdem sind Bienen wegen des Honigs und des Wachses auch Nutztiere. Sie stehen nach Rind und Schwein an dritter Stelle der Wichtigkeit.

… und der Imkerei.

Die Honigbiene aus volkswirtschaftlicher Sicht

Bienenhaltung hat aus volkswirtschaftlicher Sicht ein große ökologische Bedeutung aufgrund der Bestäubung von wildwachsenden Blütenpflanzen durch die Honigbiene. Dank der Bestäubung von Kulturpflanzen durch Bienen werden höhere und gesicherte Erträge erzielt.

Die ökonomische Wertigkeit ergibt sich nicht nur aus dem Verkaufserlös der Produkte aus dem Bienenvolk, sondern auch durch die Bestäubungsleistung der Bienen. Daher werden bezüglich der volkswirtschaftlichen Bedeutung die Verkaufserlöse aus der Imkerei mit dem Faktor 15 multipliziert.

Probleme der Bienenhaltung

Eine flächendeckende Bestäubung ist durch die flächendeckende Verbreitung von Bienenvölkern gesichert. Diese geforderte Verbreitung von Bienenvölkern wiederum ist nur bei relativ gleichmäßiger Verteilung von Imkerinnen und Imkern in der Fläche möglich. Imkerinnen und Imker bleiben aber nur dann bei der sicher interessanten und reizvollen, aber doch sehr beschwerlichen Bienenhaltung, wenn relativ problemlos mit gesunden Völkern gearbeitet und für den geernteten Honig angemessene Einkünfte erzielt werden können.

Problemlösung

Durch Fortbildungskurse, Beratung, Krankheitsdiagnostik und zahlreiche weitere Hilfen durch den Landesverband Hessischer Imker e.V. wird erreicht, dass Imkerinnen und Imker die Bienenhaltung auch in Problemsituationen möglichst optimal und versiert durchführen können.

Eine hohe Qualität des Honigs wird durch Schulung der Imkerinnen und Imker sowie Qualitätssicherung und –kontrolle durch den Landesverband Hessischer Imker e.V. erreicht. Eine weitere Optimierung für die Imkerei wird erreicht, wenn die Öffentlichkeit über die Bedeutung der Bienenhaltung und die möglichen Probleme informiert ist. Diese Aufgabe des Informationstransfers wird ebenfalls vom Landesverband Hessischer Imker e.V. geleistet.

KONTAKT

Danke für die Nachricht. Die Bienenfreunde werden sich schnellstmöglich um das Anliegen kümmern.

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