Bienensprache

Tanzen ist für uns Menschen Ausdruck von Emotion, aber auch Kommunikation.
Für die Biene ist es eigentlich das Gleiche – Bienen tanzen ihr Anliegen, ihre Information zur Weitergabe an andere Bienen.
Mit Hilfe ihrer Tanzsprache teilt eine Honigbiene den anderen Sammelbienen mit, wo sich eine ergiebige Frachtmöglichkeit befindet. Es gibt zwei Grundformen:

Der Rundtanz

Der Rundtanz bedeutet, daß die gefundene Trachtquelle in der Nähe, rund um den Bienenstock (bis zu 100 m Umkreis in ebener Lage), zu finden ist. Die mittanzenden Bienen nehmen mit ihren Fühlern den spezifischen Duft der gefundenen Blütenart auf, der im Haarkleid der Tänzerin haftet. Je nach Ergiebigkeit der Trachtquelle wird länger oder kürzer getanzt.

Der Schwänzeltanz

Der Schwänzeltanz zeigt eine Trachtquelle an, die über 100 m entfernt ist. Die Tanzrichtung gibt den Winkel zwischen den Geraden »Bienenstand–Sonne« und »Bienenstand–Trachtpflanze« an. Mit der fortschreitenden Änderung des Sonnenstandes ändert sich dieser Winkel und damit auch die Tanzrichtung. Die Anzahl der Tanzwendungen (rechts-links, links-rechts) in einer bestimmten Zeiteinheit gibt die Entfernung der Trachtpflanze an. Bei weit entfernten Trachtquellen ist der Tanzrhythmus langsamer.

Quelle: Deutscher Imkerbund e.V., »BIENENWELT – Ein kleiner Begleiter durch die Welt der Bienen und Imker«, S. 48 f.

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